Seelenlandschaften aus Cottbus
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sport


oh ja, sportliche betätigung ist wichtig. 2 sachen liebe ich.

da wäre zum einen windsurfen, wozu ich durch meine große klappe gekommen bin. die geschichte ist bezeichnend für mich,
deshalb kurz auch hier:

mein damaliger lebensabschnittsgefährte (ein herrlich blödes wort ist das) brachte ein angebot mit nach hause um seinen tauchschein erneuern zu lassen. auf der rückseite fanden wir werbung für einen surfkurs. seine frage „ines, hast du nicht lust...“ war spontan, meine antwort „klar, mache ich...“auch, allerdings verdammt unüberlegt. nun ja, wenn ines einmal JA sagt, dann steht sie auch dazu. also musste ich ran. die ersten stunden waren grausam,
nix ging...außer dem schlucken von unmengen wasser.
nach 3 tagen hatte ich einen surfschein in der tasche und konnte eigentlich immer noch nicht surfen.

nun folgte der urlaub an einem wunderschönen see in teupitz, eine ausrüstung musste herzu...mein erster gang allein auf’s wasser war immer noch peinlich, wurde von dem herren an meiner seite unschön kommentiert, entflammte still und heimlich...und dann unheimlich meinen ergeiz.

welch zufall, dass dieser, jener kritiker krank wurde und ich unbeobachtet üben konnte. und siehe da, es kam das gefühl für den wind wie von allein.
später war es auch auf dem land reizvoll... hilfe, ist das teil unter mir abgesaust. ;-)

 

 

 

na und volleyball ist eine leidenschaft, welche mit meinem 14. lebensjahr begann. seither spiele ich mit kürzeren unterbrechungen in dieser und jener mannschaft. heute mag ich das mittelding zwischen leistungs- und volkssport und suche wieder mal
eine mannschaft, deren trainingszeiten in meinen randvoll ausgefüllten alltag passen.


malerei und plastik


ja, ich weiß, da gibt es eine parallele zur surf- motivation.
auch die malerei hat dieser mann provoziert (wenn ich es mir heute recht überlege, war diese beziehung recht fruchtbar...danke maik).

also 1984, noch drin im künstlerischen schaffensprozess
-das studium hatte zwar keine bombenausbildung hinterlassen, aber doch spuren-
gab es den drang nach weiterbildungen und kursen ...so kam ich zum aktzeichnen und hatte dort viel freude und spaß.

die sollte aber nicht lange anhalten,
weil es familiäre zwistigkeiten zur folge hatte. die frau (und damals schon mama) hatte wohl am abend zu hause zu sein...und farben hatten im wohnzimmer nix zu suchen. somit war meine lust auf kunst vergangen, diese zum stiefkind geworden.
die lust auf die ehe schwand auch (auf beiden seiten), so dass für eine zweite, anfänglich aufregende, kreative beziehung platz wurde.

nun denn, dort vernahm ich irgendwann die frage, ob ich auch malen könne und interesse an einer staffelei hätte. ich hatte interesse und es entstand am nächsten tag ein erstes figürliches bild, großformatig und grausam.
dies kam am abend in folgender frage ziemlich deutlich zum tragen „ines, kannst du auch schöne bilder malen?“

und wieder war mein ehrgeiz gepackt und ich malte und malte.

heute, treffender wohl seit 4 jahren, ist die malerei für mich eine tolle alternative zum vollstopfen mit schokolade, wenn... naja, manchmal muss halt jeder seine emotionen irgendwohin verbannen können...und manchmal bin ich mit den ergebnissen ziemlich zufrieden. allerdings

habe ich auch den anspruch besser zu werden, mich von der doch noch anlastenden, einmal gelernten realistischen malerei zu entfernen.

ich liebe die expressionisten, ihre farben und die damit verbundene ausdruckskraft.

 

 

 

nun, da wäre noch die plastik, welche mich auch immer wieder reizt, inzwischen in vielen haushalten um mich herum verstreut, als geschenk verblieben sind. an eine erinnere ich mich genau.
angetan von giacometti und der lust auf gips, begann ich eine 30 cm- plastik, die am ende beim behauen, bemeißeln, nachbearbeiten einen stuhl erforderte.

 

 

 

und zuguterletzt ergab sich vor 2 jahren in der domsdorfer brikettfabrik die möglichkeit zum schmieden. eine geniale angelegenheit ist das. wenn nur die hitze nicht so arg gewesen wäre.

 

 

 

Lektüre

 

natürlich gehört auch das verschlingen von büchern zu meinen lieblingsbeschäftigungen. der werdegang beginnt bei kahlau...über hesse, grass, böll, kafka (irre, wenn man sich erst mal reingelesen hat)... schellenbaum, goleman, max goldt, doris lerche (heiß zu empfehlen)...
na und viele andere mehr.
ein „buch“ habe ich nie zu ende lesen können, es ist die bibel.

punkt.